Geschichte

  • 1963: Beginn der Aufschüttung von Bergematerial aus der Schachtanlage Rheinpreussen V/IX in Moers-Meerbeck (als „Berge“ wird das mit dem Kohleabbau und der Förderung zwangsweise anfallende Gestein bezeichnet, welches mehr als 50 Prozent der Gesamtförderung betragen kann). Zuerst wurde ein Teil des an der Römerstraße befindlichen Baggersees verkippt; später wuchs dort die Halde empor. Insgesamt wurden dort bis 1990 rund 42 Millionen Tonnen Berge aufgeschüttet. Die maximale Höhe der Halde Rheinpreussen beläuft sich auf 103 Meter über NN und liegt dementsprechend 72 Meter über Umgebungsniveau.
  • 1999: Ausstellung „Kunst setzt Zeichen, Landmarken-Kunst“ in der Galerie Ludwig im Schloss Oberhausen. Vorstellung des  Entwurfs von Prof. Otto Piene für eine Landmarke "Geleucht" auf der Halde Rheinpreussen.  
  • 2000: Otto Piene Ausstellung in der Kunsthalle CUBUS in Duisburg. Dr.-Ing. Konrad Gappa bot dem Künstler  private Unterstützung für die Realisierung des Geleucht-Entwurfs an und gründete im Herbst  den "Förderkreis Landmarke Grubenlampe e.V.“ Der Förderkreis setzte es sich zum Ziel, die Realisierung des Landmarken-Projekts durch Überzeugungsarbeit bei potenziellen Trägern, durch Werbung von Sponsoren und durch fachmännische Beratung bei der Projektdurchführung zu unterstützen.
  • 2001: Ausstellung „Lichtturm für Moers“ in der Städtischen Galerie Peschkenhaus in Moers. Die Ausstellung wurde vom Förderkreis finanziell unterstützt.
  • Der Kommunalverband Ruhr (heute Regionalverband Ruhr (RVR))  Eigentümer der Halde Rheinpreussen,  übernimmt die Trägerschaft für die Errichtung der Landmarke.
  • 2002: Gespräche des RVR und des Förderkreises mit der Landes- und Bezirksregierung in Düsseldorf über die Finanzierung des Vorhabens. Duchführung einer Machbarkeitsstudie mit positivem Ergebnis.
  • 2003/4: Aus Finanzierungsgründen Teilung des Projekts in 2 Baustufen. Die 1. Stufe beinhaltete die Planung und die Infrastruktur und Beleuchtung der Halde; die 2. Baustufe umfasste die Errichtung des Lichtturms. Dem Förderkreis gelang es insbesondere durch die Bereitschaft der Firma ThyssenKrupp AG, die gesamte Planung des Projekts als Sachleistung zu spenden, vorhandene Deckungslücken zu schließen. Auch im weiteren Verlauf der Realisierung trugen vom Förderkreis gewonnene Sponsoren wesentlich zum Gelingen des Projektes bei.
  • 2005/6:  Durchführung der 1. Baustufe (Rote Beleuchtung von 8.000 Quadratmeter Haldenfläche mit 35 Leuchtmasten).
  • Vertragliche Regelungen zwischen dem RVR, der Stadt Moers, dem Verein „100 Jahre Kolonie Meerbeck  e.V“ und dem Förderkreis Grubenlampe über die Bewirtschaftung der Halde. Der Förderkreis übernahm dabei langfristig die Kosten für die Beleuchtung des Objekts.
  • 2007:  Durchführung der 2. Baustufe (Errichtung des ca. 30 m hohen Lichtturms als Stahlkonstuktion mit 115 t Gesamtgewicht).
  • Feierliche Einweihung des "Geleuchts" am 17.September unter großer Anteilnahme der Bevölkerung und der Medien.